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Technologie

LED

Eine Leuchtdiode (kurz LED von englisch light-emitting diode, dt. Licht-emittierende Diode, auch Lumineszenz-Diode) ist ein lichtemittierendes Halbleiter-Bauelement, dessen elektrische Eigenschaften einer Diode entsprechen. Fließt durch die Diode elektrischer Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht, Infrarotstrahlung oder auch Ultraviolettstrahlung mit einer vom Halbleitermaterial und der Dotierung abhängigen Wellenlänge ab.

LED  SMD LED  THT LED
 LED 2  SMD 2  THT 2


Fakten kompakt:

  • LED's sind Dioden, in denen Elektronen Strahlungsenergie als Licht abgeben.
  • Für die mehrfarbige Bildwiedergabe sind Einheiten von drei Dioden erforderlich (rot, grün, blau) um das gesamte Farbspektrum im RGB-Farbmodell wiedergeben zu können.
  • Drei solche Dioden bilden gemeinsam jeweils einen Pixel.
  • Der Pixelabstand (auch: pixel pitch) betimmt die physikalische Auflösung einer Anlage - je geringer der Abstand der Dioden, desto höher die Auflösung.
  • Virtuelle Pixel enstehen, indem Software-gesteuert eine vierte Diode pro Pixel simuliert wird.
  • die SMD-Technologie fasst jeweils drei Dioden auf einer Platine zusammen und erreicht so eine höhere Auflösung.
  • Die Auflösung steht in  Relation zum Betrachtungsabstand: Je geringer der Pixelabstand, desto näher kann sich der Betrachter am LED-Modul befinden und noch ein gutes Bild erkennen. (Bei einem Pixelabstand von 20 mm beträgt der Mindestsichtabstand etwa 20m.)
  • Die Farbtiefe (Bit) bezeichnet die Anzahl an möglichen Helligkeitsabstufungen pro Pixel. Z.B. 8 Bit = 256 Abstufungen pro Diode = 16.8 Mio. Abstufungen pro Pixel.
  • Die Prozessorleistungen einer LED-Anlage beeinflusst die Taktfrequenz, in der sie unzählige Einzelbilder erzeugen kann, die das als bewegtes Bild interpretiert. Die Bildaufbaurate wir in Hertz beziehungsweise Megahertz (Hz/MHz) angegeben.
  • Die Leuchtdichte von LED-Displays wird meist in der Einheit Nit oder Lumen angegeben. Typisch für Outdoor-Videowalls bei Events sind z.B. gut 5'000 Nit oder auch Lumen.


LCD

Eine Flüssigkristallanzeige (englisch liquid crystal display, LCD) oder ein Flüssigkristallbildschirm ist eine Anzeige (engl. display) oder ein Bildschirm, dessen Funktion darauf beruht, dass Flüssigkristalle die Polarisationsrichtung von Licht beeinflussen, wenn ein bestimmtes Maß an elektrischer Spannung angelegt wird.

LCDs bestehen aus Segmenten, die unabhängig voneinander ihre Transparenz ändern können. Dazu wird mit elektrischer Spannung in jedem Segment die Ausrichtung der Flüssigkristalle gesteuert. Damit ändert sich die Durchlässigkeit für polarisiertes Licht, das mit einer Hintergrundbeleuchtung und Polarisationsfiltern erzeugt wird.

Soll ein Display beliebige Inhalte darstellen können, sind die Segmente in einem gleichmäßigen Raster angeordnet (siehe Pixel). Bei Geräten, die nur bestimmte Zeichen darstellen sollen, haben die Segmente oft eine speziell darauf abgestimmte Form, so insbesondere bei der Sieben-Segment-Anzeige zur Darstellung von Zahlen (siehe auch Matrixanzeige).

Eine Weiterentwicklung ist das Aktiv-Matrix-Display, das zur Ansteuerung eine Matrix von Dünnschichttransistoren (engl. thin film transistor, TFT) enthält. Bei Flachbildschirmen dominiert diese Technik seit etwa 2005.

In der Werbung wird seit etwa 2009 häufig von LED-Fernsehern gesprochen. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen ebenfalls um Flüssigkristallbildschirme (LCDs) zur Bilddarstellung, bei denen zur Hintergrundbeleuchtung LEDs eingesetzt werden (LED-Backlight). Bildschirme mit organischen Leuchtdioden (OLEDs) sind für großflächige Fernsehgeräte noch nicht allgemein erhältlich.

LCDs finden Verwendung an vielen elektronischen Geräten, etwa in der Unterhaltungselektronik, an Messgeräten, Mobiltelefonen, Digitaluhren und Taschenrechnern. Auch Head-Up-Displays und Videoprojektoren arbeiten mit dieser Technik.

AUFLÖSUNGEN/FORMATE

[WIKIPEIDA ZUM THEMA BILDAUFLÖSUNG]